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(Spät)-Aussiedlerinnen und -Aussiedler

Als (Spät-) Aussiedlerinnen und -Aussiedler werden zugewanderte Deutsche bezeichnet, die „von deutschen Staats- und Volkszugehörigen abstammen, ihnen ihre Eltern die deutsche Sprache und Kultur vermittelt haben und sie sich nach Abschluss der allgemeinen Vertreibung zur deutschen Volksgruppe zugehörig erklärt haben“.

Sie wohn(t)en mehrheitlich in Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion (heute GUS, Gemeinschaft unabhängiger Staaten). Andere, kleinere Herkunftsgebiete sind Polen, Rumänien, die ehemalige Tschechoslowakei, das ehemalige Jugoslawien und Ungarn.

Bis 1992 Eingewanderte werden als Aussiedler bezeichnet, nach 1993 Eingewanderte als Spätaussiedler. Mit der Anerkennung als (Spät-)Aussiedler erhalten Eingewanderte automatisch die deutsche Staatsangehörigkeit. Weitere Informationen zu Aufnahmevoraussetzungen und Verfahren stehen auf der Webseite des Bundesverwaltungsamtes (BVA).

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