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Gesundheit

Grundsätzlich stehen allen in Thüringen lebenden Menschen die gleichen gesundheitlichen Versorgungsangebote zur Verfügung. Sie werden durch Krankenversicherungen finanziert.

Für Asylsuchende legt das Asylbewerberleistungsgesetz Beschränkungen im Zugang zu Gesundheitsleistungen für Asylsuchende fest. Diese enden grundsätzlich nach einem 18-monatigen Aufenthalt im Bundesgebiet. Asylsuchende in Thüringen erhalten eine elektronische Gesundheitskarte (eGK), mit der sie im Bedarfsfall unmittelbar ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen können. Weiterführende Informationen bietet der Flüchtlingsrat Thüringen e.V.

Für Zugewanderte aus EU-Ländern, die nicht sozialversichert sind und keinen Anspruch auf Unterstützung nach SGB II besitzen, besteht grundsätzlich kein gesetzlicher Versicherungsschutz.

Bei der Suche nach der passenden medizinischen Hilfe bietet u. a. die Kassenärztliche Vereinigung Thüringen Orientierung.

Neu Zugewanderte haben auf Grund von sprachlichen Barrieren, Verständnisschwierigkeiten in Bezug auf die Organisation des Gesundheitswesens und kultureller Unterschiede zum Teil eingeschränkten Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Um die sprachlichen Hürden zu überwinden, bietet die Landesregierung mit dem „Landesprogramm Dolmetschen“ allen Thüringer Ärztinnen und Ärzten die Nutzung eines Videodolmetschers in über 30 Sprachen.

Eine Linkliste mit mehrsprachigen Gesundheitsinformationen für Flüchtlinge und Fachpersonal bietet der Infodienst Migration, Flucht und Gesundheit.

Diverse Schulungsangebote zur interkulturellen Kompetenz bieten medizinischem Fachpersonal Unterstützung.

Hilfe für traumatisierte Flüchtlinge

Außergewöhnlich bedrohliche und schmerzhafte Erfahrungen im Heimatland oder während der Flucht können Geflüchtete nachhaltig belasten und als posttraumatische Belastungsstörung zu einer psychischen Krankheit führen.

Bei Anzeichen einer Traumatisierung sollte möglichst schnell qualifizierte Hilfe in Anspruch genommen werden. Der Verein refugio thüringen e.V. betreibt ein Beratungs- und Psychotherapiezentrum. Die Ipso gGmbH bietet eine psychosoziale Online-Beratung.

 

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