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Beschäftigung & Arbeitsmarkt

Arbeit spielt eine wesentliche Rolle für die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Kernaufgabe der Arbeitsmarktpolitik bleibt es daher, möglichst allen Menschen Arbeitsmarktzugänge zu ermöglichen. Welche besonderen Angebote darauf ausgerichtet sind, fasst das Arbeitsmarktlexikon ALEX des Förderprogramms IQ zusammen. Weitere Informationen sind hier (TMASGFF) und hier (ZAV) zusammengestellt. Die Hotline „Arbeiten und Leben in Deutschland“ (BAMF) beantwortet in deutscher und englischer Sprache Fragen zu beruflicher Anerkennung, Einreise und Deutschlernen.

Barrieren Abbauen – Teilhabe vergrößern

Die Agentur für Arbeit bietet Jobberatung und unterstützt bei der Arbeitssuche. Außerdem werden regionale Jobangebote auf der Webseite JOBBÖRSE von der Bundesagentur für Arbeit sowie auf der Thüringer Stellenbörse von der Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung veröffentlicht.

Arbeitsmarktzugang für EU-Bürgerinnen und -bürger

EU-Bürger und EU-Bürgerinnen sowie Staatsangehörige aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz haben in Deutschland freien Arbeitsmarktzugang.

Arbeitsmarktzugang für Drittstaats-Angehörige

Für die meisten anderen Ausländerinnen und Ausländer entscheidet der Aufenthaltstitel bzw. die Ausländerbehörde darüber, ob man in Deutschland arbeiten darf.

Arbeitsmarktzugang für Geflüchtete

Für Asylsuchende und Geduldete kann diese Genehmigung  grundsätzlich drei Monate nach ihrer ersten amtlichen Registrierung in Deutschland erteilt werden. Wer eine Arbeit gefunden hat, muss in der Regel bei der zuständigen Ausländerbehörde die Erlaubnis beantragen. Weiter Informationen bietet das IvAF-Netzwerk "BLEIBdran".

Das Deutsche Rote Kreuz e. V. und der Informationsverbund Asyl & Migration haben über Rahmenbedingungen und Voraussetzungen für den Arbeitsmarktzugang von Geflüchteten eine Broschüre herausgegeben. Eine weitere Unterstützung bietet die Arbeitshilfe „Basiswörter zum Arbeitsrecht“ des DGB. Einen guten Überblick gibt das Handbuch „Wie kann ich Geflüchtete bei der Arbeitssuche unterstützen“. Als einführende Literatur empfiehlt sich der „Leitfaden zu Arbeitsmarktzugang und –förderung für Flüchtlinge“ der vom BMAS herausgegeben wird.

Berufsausbildung: Perspektive eröffnen

EU-Bürgerinnen und EU-Bürger können uneingeschränkt eine Ausbildung in Thüringen beginnen. Gleiches gilt für Staatsangehörige aus Island, Liechtenstein, Norwegen und der Schweiz sowie für Ausländerinnen und Ausländer, die einen uneingeschränkten Arbeitsmarktzugang haben. Für andere Ausländer und Ausländerinnen entscheidet die Ausländerbehörde über die Erlaubnis zur Aufnahme einer betrieblichen oder schulischen Ausbildung nach bestimmten Kriterien. Geduldete Asylsuchende können eine Ausbildung aufnehmen. Ihr Aufenthalt ist dann durch die Ausbildungsduldung gesichert. Weitere Informationen zur Ausbildungsduldung finden sich hier: Flüchtlingsrat Thüringen. Eine Übersicht zu Fördermöglichkeiten während der Ausbildung für Geflüchtete ist hier zusammengestellt: einwanderer.net.

Nach erfolgreichem Abschluss der Berufsausbildung erhalten ausländische Ausgebildete einen Aufenthaltstitel über zwölf Monate zur Arbeitssuche. In dieser Zeit dürfen sie jede Tätigkeit aufnehmen, um ihren Lebensunterhalt zu sichern. Sobald ein Arbeitsvertrag für eine der Qualifikation passende Anstellung geschlossen wird, kann durch die zuständige Ausländerbehörde der entsprechende Aufenthaltstitel erteilt werden.

Beratung bei der Erstellung von schriftlichen Bewerbungen bietet in Thüringen das Welcome Center Thuringia der ThAFF.

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