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Antidiskriminierung

Gleichberechtigte Teilhabe setzt die Überwindung jeglicher Ausgrenzung, Diskriminierung, Rassismus und gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit voraus. Niemand darf auf Grund von Herkunft, ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Stellung, Sprache, politischer, weltanschaulicher- oder religiöser Überzeugung,  Geschlecht,  sexueller Orientierung, Alter oder einer Behinderung benachteiligt werden. Der Gleichheitsgrundsatz ist im Grundgesetz (Artikel 3) und ebenso in der Verfassung des Freistaats Thüringen (Artikel 2) festgelegt. Nach dem sogenannten Antidiskriminierungsgesetz, dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG), ist Diskriminierung, insbesondere in den Bereichen Arbeit, Wohnungssuche, Resturantbesuch oder beim Einkaufen verboten. Seit Anfang 2017 untersuchte die Thüringer Enquetekommission „Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierung in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie“. Im Herbst wurde der Abschlussbericht vorgelegt.

In der Thüringer Staatskanzlei klärt die Landesantidiskriminierungsstelle (LADS) Interessierte und von Diskriminierung Betroffene über ihre Rechte auf, informiert über Ansprechstellen und begleitet Prozesse im Themenfeld Antidiskriminierung. Im Thüringer Antidiskriminierungsnetzwerk (thadine) haben sich nicht-staatliche Thüringer Vereine und Organisationen zusammengeschlossen. Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt können sich an die Beratungsstelle ezra wenden. Darüber hinaus bietet die Antidiskriminierungsstelle des Bundes juristische Erstberatung sowie eine Vielzahl von Informationen zu den unterschiedlichsten Themenbereichen.

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