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Asylbewerberleistungen

Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) umfasst alle Leistungen, die Geflüchtete bis zu ihrer Anerkennung in Deutschland erhalten. Das Gesetz regelt neben der Unterbringung auch Leistungen für Hausrat, Ernährung, Kleidung und Körperpflege. Mit dem neuen Migrationspaket kam es seit dem 1. September 2019 zu Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes und damit zu Neufestsetzungen der Bedarfssätze. Nach der Neuberechnung sank der Geldbetrag für Alleinstehende von 354 € auf 344 €. (Stand 12/2019). Zum 1. Januar 2020 wurden die Leistungssätze angepasst, so dass die Grundleistungen für Alleinstehende auf 351 € erhöht wurden. Nach erneuter Anpassung zum 1. Januar 2021 sind es 364 €.

Die Beträge reduzierten sich in Partnerschaften auf jeweils 90 Prozent der Leistungen. Für weitere Haushaltsangehörige bzw. Minderjährige wurden diese je nach Alter weiter abgesenkt. Die Leistungen liegen damit unter den SGB II - Regelsätzen. Bewohnerinnen und Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft erhalten die Leistungen für Wohnung, Energie und Wohnungsinstandsetzung als Sachleistung. Für Paare in einer Wohnung reduzierte sich ebenso wie bei Personen in Gemeinschaftsunterkünften der Geldbetrag von 318 € auf 310 €. Nach Anpassung der Leistungssätze seit 1. Januar 2021 sind es 328 €.

Nach 18 Monaten des Aufenthaltes erhalten Geflüchtete Leistungen analog zum Sozialgesetzbuch (SGB XII). Diese Leistungen entsprechen den SGB II - Regelsätzen. Geflüchtete mit einem Schutzstatus fallen unter das Sozialgesetzbuch (SGB II) und erhalten SGB II - Leistungen beziehungsweise Sozialhilfe nach dem SGB XII.

Weiterführende Informationen

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