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Asylbewerberleistungen

Das Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG) umfasst alle Leistungen, die Geflüchtete bis zu ihrer Anerkennung in Deutschland erhalten. Das Gesetz regelt neben der Unterbringung auch Leistungen für Hausrat, Ernährung, Kleidung und Körperpflege. Mit dem neuen Migrationspaket kam es seit dem 1. September 2019 zu Änderungen des Asylbewerberleistungsgesetzes und damit zu Neufestsetzungen der Bedarfssätze. Die Leistungssätze werden jährlich angepasst, so dass die Grundleistungen für Alleinstehende nach erneuter Anpassung zum 1. Januar 2022 auf 367 € erhöht wurden.

Die Beträge reduzieren sich in Partnerschaften auf jeweils 90 Prozent der Leistungen. Für weitere Haushaltsangehörige bzw. Minderjährige werden diese je nach Alter weiter abgesenkt. Die Leistungen liegen damit unter den SGB II - Regelsätzen. Bewohnerinnen und Bewohner einer Gemeinschaftsunterkunft erhalten die Leistungen für Wohnung, Energie und Wohnungsinstandsetzung als Sachleistung. Nach Anpassung zum 1. Januar 2022 wurden der Leistungssätze auf 330 € erhöht.

Nach 18 Monaten des Aufenthaltes erhalten Geflüchtete Leistungen analog zum Sozialgesetzbuch (SGB XII). Diese Leistungen entsprechen den SGB II - Regelsätzen. Geflüchtete mit einem Schutzstatus fallen unter das Sozialgesetzbuch (SGB II) und erhalten SGB II - Leistungen beziehungsweise Sozialhilfe nach dem SGB XII.

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