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„Neustart im Team – NesT: Aufnahmeprogramm mit zivilgesellschaftlicher Unterstützung“

Informationsveranstaltung
Montag, 23. September 2019, 17:00 - 19:00 Uhr

Seit Mai 2019 gibt es ein neues Aufnahmeprogramm des Bundes für besonders schutzbedürftige Geflüchtete. Im Rahmen des Pilotprogramms ‚Neustart im Team (NesT)‘ erhalten zusätzlich bis zu 500 Geflüchtete aus den Erst-Zufluchtsstaaten Ägypten, Libanon, Äthiopien und Jordanien die Möglichkeit einer sicheren Einreise nach Deutschland. Die Aufnahme ist an die Unterstützung der Geflüchteten durch eine Gruppe von ehrenamtlichen Mentorinnen und Mentoren gebunden. Sie sollen die Integration vor Ort begleiten und finanziell unterstützen. Dieser Ansatz, der auch 2020 fortgeführt werden soll, ist in Deutschland neu. Er bietet neue Möglichkeiten, aber auch Herausforderungen für ehrenamtlich Engagierte.

Auf der gemeinsamen Informationsveranstaltung der Diakonie Mitteldeutschland und der Thüringer Beauftragten für Integration, Migration und Flüchtlinge stellte eine Vertreterin der Zivilgesellschaftlichen Kontaktstelle (ZKS) die Grundgedanken des Programms vor und informierte über die Rahmenbedingungen zur Übernahme einer Mentorenschaft. Die ZKS begleitet das Programm als unabhängige und verbandsübergreifende Informationsstelle und berät interessierte Mentorinnen und Mentoren in allen Phasen der Mentorenschaft. Sie wird von Wohlfahrtsverbänden und Kirche getragen.

Wie werde ich Mentor*in? Welche Verpflichtungen gehe ich damit ein und wo finde ich weitere Unterstützung? Wie kann NesT in Thüringen umgesetzt werden? Diesen und vielen weiteren Fragen wurde auf der gemeinsamen Veranstaltung nachgegangen.

Auf der Homepage des Pilotprogramms www.neustartimteam.de finden Sie alle Informationen und Kontaktmöglichkeiten zur ZKS sowie den „Leitfaden für Mentorinnen und Mentoren“ unter www.neustartimteam.de/wp-content/uploads/2019/08/Leitfaden-fuer-MentorenInnen.pdf.

 

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