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Ausblick auf die Entwürfe zum „Fachkräfteeinwanderungsgesetz“ und zum „Gesetz über Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung“

Fachtag
Mittwoch, 22. Mai 2019, 10:00 – 15:00 Uhr

„Wir brauchen große Schritte! Dem werden die aktuellen Gesetzesentwürfe der Bundesregierung zur Zuwanderung, sowie Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung nicht gerecht.“ Mit dieser Einschätzung eröffnete Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, am 22.05. den Fachtag, der diesem Thema gewidmet war. Über 100 Interessierte waren der Einladung nach Erfurt gefolgt.

Auch Migrationsminister Lauinger unterstrich in einem kurzen Grußwort die Bedeutung des Themas für den Freistaat. Prof. Dr. Michael Behr, Abteilungsleiter für Arbeit und Qualifizierung im Thüringer Arbeitsministerium verdeutlichte in seinem Vortrag, wie entscheidend Zuwanderung für eine positive Demografie- und Arbeitsmarktentwicklung in Thüringen ist. „Gerade die neuen Bundesländer brauchen ein liberales und offenes Zuwanderungsgesetz“, so Prof. Dr. Behr. Frau Kristin von Graefe (Thüringer Agentur Für Fachkräftegewinnung) stellte die geplanten Änderungen des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes und die Auswirkungen auf Thüringen vor.


Herr Dr. Michael Maier-Borst, Referatsleiter im Arbeitsstab der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration, gab einen Überblick über die gesetzlichen Entwicklungen insbesondere in Bezug auf Regelungen zur Duldung bei Ausbildung und Beschäftigung. „Die aktuellen Gesetzesvorhaben spiegeln die Diversität und auch die widerstreitenden Interessen der Koalitionspartner wider“, erklärte Dr. Maier-Borst. Er appellierte an Thüringen, seine Länderspielräume voll auszuschöpfen.

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