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Kruppa: Koalitionsvertrag steht für eine offensive, zukunftsorientierte Integrationspolitik

01/2020
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Auch als Minderheitsregierung wollen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die gute Integrationspolitik der vergangenen Jahre anknüpfen“

„Auch als Minderheitsregierung wollen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN an die gute Integrationspolitik der vergangenen Jahre anknüpfen“, begrüßt die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa, den Koalitionsvertrag für die 7. Wahlperiode des Thüringer Landtags. Das Integrationskonzept soll weiterentwickelt und umgesetzt und Zuwanderung so gestaltet werden, dass sie „zur Chance für unseren Freistaat wird“, heißt es darin.

„Zuwanderung ist ein Zukunftsthema, das der Freistaat offensiv angehen muss“, unterstreicht Kruppa. Es gehe darum, die menschenrechtsorientierte Asyl- und Migrationspolitik fortzusetzen und Thüringen für Einwanderung – auch und gerade für Fachkräfte – attraktiver zu machen. „Globale und demografische Entwicklungen sind Fakten, denen nicht mit Angst und Abgrenzung, sondern durch Offenheit, Kreativität und Mut zu neuen Wegen zu begegnen ist“, so die Beauftragte.

Der Vertrag greife die wesentlichen Aufgaben im Integrationsbereich auf, denen sich der Freistaat in den kommenden Jahren stellen muss: „Einwanderungsstrukturen schaffen, Anerkennungsverfahren ausländischer Bildungs- und Berufsabschlüsse beschleunigen, Beratungs- und Sprachkursstrukturen weiter ausbauen sind einige der Punkte. Durch weitere Landesaufnahmeprogramme wird der Freistaat seiner globalen Verantwortung gerecht,“ hebt Kruppa abschließend hervor.

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