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Kruppa: Immer mehr Zugewanderte in Thüringen in Ausbildung

33/2020
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Immer mehr der offenen Ausbildungsstellen können durch junge Zugewanderte besetzt werden. Mittlerweile stellen sie sieben Prozent aller Lehrlinge in Thüringen“

Comic positive Entwicklung

„Immer mehr der offenen Ausbildungsstellen können durch junge Zugewanderte besetzt werden. Mittlerweile stellen sie sieben Prozent aller Lehrlinge in Thüringen“, zitiert Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, aus der aktuellen Statistik der Arbeitsagentur.

„Viele der jungen Menschen, die vor rund fünf Jahren als Geflüchtete kamen, haben zwischenzeitlich so gut Deutsch gelernt und Schulbildung nachgeholt, dass sie die Voraussetzungen für eine Ausbildung erfüllen“, erklärt Kruppa. Was diese Frauen und Männer in so kurzer Zeit und oftmals unter erschwerten Bedingungen geleistet haben, sei absolut beeindruckend. „Auf nicht wenigen von ihnen lastet die Sorge um Angehörige in der Heimat und die Angst, abgeschoben zu werden“, berichtet die Beauftragte.

Dem hiesigen Ausbildungsmarkt helfen diese jungen Zugewanderte gegen den aktuellen Negativtrend: „Die Zahl der Auszubildenden in Thüringen geht seit 2012 stetig zurück“, so Kruppa. Zukünftig würden dem Freistaat auch deswegen Fachkräfte fehlen. „Es hat sich also bewährt, dass der Freistaat von Anfang an auch verstärkt in Bildung junger Geflüchtete investiert. Die Landesprogramme Start Deutsch und Start Bildung tragen dazu bei, dass diese jungen Menschen fit für die Ausbildung werden“, ist die Beauftragte überzeugt.

 

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