Zur Hauptnavigation . Zum Seiteninhalt

Kruppa begrüßt den neuen Ausländerbeirat der Stadt Erfurt

02/2020
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich in die kommunale Politik stärker einbringen können“

„Menschen mit Migrationshintergrund müssen sich in die kommunale Politik stärker einbringen können“, fordert die Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Mirjam Kruppa. „Ausländerbeiräte stellen dafür ein wichtiges Gremium dar.“ Die Beauftragte begrüßt die neugewählten Mitglieder des Erfurter Ausländerbeirates zu ihrer konstituierenden Sitzung am 21.01.2020 (17 Uhr im Haus der Sozialen Dienste, Juri-Gagarin-Ring 150, Erfurt).

„Der Ausländerbeirat stellt auch ein politisches Sprachrohr für all die Menschen in Thüringen dar, die von kommunalen Wahlen ausgeschlossen sind. Das betrifft insbesondere all diejenigen, die keine europäische Staatsbürgerschaft haben“, betont die Beauftragte. Ausländer, Migrations- oder Integrationsbeiräte gibt es neben Erfurt aktuell in sieben weiteren Thüringer Kommunen: Apolda, Eisenach, Friedrichroda, Jena, Mühlhausen, Nordhausen und Weimar. Die Beiräte sind unterschiedlich aufgestellt, ihre Arbeit erfolgt ehrenamtlich.

Der Erfurter Ausländerbeirat setzt sich aus zehn gewählten ausländischen Mitgliedern und sechs durch die Stadtratsfraktionen ernannten Mitglieder sowie dem Oberbürgermeister zusammen. Fünf Vertreterinnen und Vertreter aus der Wohlfahrt sind als nicht stimmberechtigte, beratende Mitglieder beigeordnet.

Der Freistaat Thüringen in den sozialen Netzwerken: