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Kruppa: Junge zugewanderte Männer sind besonders von Rassismus betroffen

6/2021
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Ausgrenzung und Diskriminierung aufgrund von Herkunft und Äußerlichkeiten vergiften das Zusammenleben und verhindern Integration“

„Ausgrenzung und Diskriminierung aufgrund von Herkunft und Äußerlichkeiten vergiften das Zusammenleben und verhindern Integration“, mahnt Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, anlässlich des Internationalen Tages gegen Rassismus am 21. März. „Gerade zugewanderte junge Männer haben mit Rassismus und Ablehnung zu kämpfen, die ihnen das Einleben unnötig schwer machen“, berichtet die Beauftragte aus ihrer täglichen Arbeit.

Das macht auch der Dokumentarfilm „Wir sind jetzt hier“ der Filmemacherin Ronja von Wurmb-Seibel und des Filmemachers Niklas Schenck deutlich, zu dem Mirjam Kruppa am 24. März 2021 um 19 Uhr digital einlädt. Sieben junge Männer, die allein aus Syrien oder Afghanistan, aus Somalia, Eritrea oder dem Irak nach Deutschland flohen, berichten darin von ihren Erfahrungen beim Ankommen, von Ermutigungen, Enttäuschungen, Hoffnungen, Verletzungen, von Rassismus und Liebe. Ihre Geschichten lassen die Zuschauerinnen und Zuschauer teilhaben an den emotionalen Turbulenzen, die eine Flucht fast immer nach sich zieht und sie erzählen viel darüber, was es in den nächsten Jahren noch braucht, damit Integration gelingt. Nach dem Film stehen der Regisseur Niklas Schenck und einer der Protagonisten, Azim Fakhri, für ein Gespräch und Fragen zur Verfügung.

„Nicht nur jede und jeder einzelne ist gefragt, sich sichtbar und unmissverständlich zu positionieren. Auch Strukturen, Einrichtungen und Angebote, die sich gegen Rassismus einsetzen, und Betroffene sind zu unterstützen“, unterstreicht Mirjam Kruppa die Bedeutung von Anti-Rassismus-Arbeit für die Gesellschaft. Auf ihrer neu aufgestellten Internetseite verweist die Beauftragte daher auf relevante Beratungsstellen und Präventionsangebote gegen Rassismus und Diskriminierung.

Weitere Informationen zum Film und das Anmeldeformular (Anmeldungen sind noch bis zum bis 23. März 2021 möglich) sind ebenso auf der Internetseite der Beauftragten eingestellt.

Ronja von Wurmb-Seibel und Niklas Schenck stehen Medienvertreterinnen und -vertretern auch im Vorfeld des Filmabends gern für Interviews zur Verfügung und vermitteln natürlich auch Gespräche zu Protagonisten des Films. Bitte wenden Sie sich bei Interesse an Isabel Rößner (isabel.roessner@tmmjv.thueringen.de; 0361-573511242).

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