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Kruppa fordert sichere Einreisemöglichkeiten für Schutzbedürftige

5/2021
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Wir müssen endlich Verantwortung übernehmen und uns den Herausforderungen einer ungerechten Welt stellen“

„Wir müssen endlich Verantwortung übernehmen und uns den Herausforderungen einer ungerechten Welt stellen“, mahnt Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, mit Blick auf die sechs afghanischen Kinder, die gestern von der Polizei auf einem Lkw in Erfurt gefunden wurden.

„Die hilfesuchenden Hände, die durch die Lkw-Plane greifen, schreien nach Humanität. Wir müssen sichere Einreisemöglichkeiten für jene schaffen, die Schutzbedürftig sind,“ macht Kruppa deutlich. Dazu bräuchte es mehr Resettlement- und Landesaufnahmeprogramme. In Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen könnten so Schutzberechtigte aus Flüchtlingslagern direkt in sichere Aufnahmestaaten wie Deutschland überführt werden, erklärt Kruppa.

Gesten hatte die Polizei in Erfurt sechs Minderjährige aus Afghanistan gefunden, die offensichtlich in dem Lkw eines rumänischen Fahrers eingeschleust wurden. Nach Schätzungen der Bundespolizei waren die Kinder etwa ein bis drei Tage versteckt auf dem Lastwagen unterwegs.

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