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Roswora fordert Bundesaufnahmeprogramm und sicheren Aufenthalt für afghanische Geflüchtete

14/2021
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Der Freistaat eröffnet afghanischen Geflüchteten einen Weg zu ihren Familienangehörigen nach Thüringen“

„Der Freistaat eröffnet afghanischen Geflüchteten einen Weg zu ihren Familienangehörigen nach Thüringen“, begrüßt die geschäftsführende Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, Annett Roswora, das Landesaufnahmeprogramm für Afghanistan, welches durch das Thüringer Kabinett beschlossen wurde. „Das sollte auch endlich der Bund tun!“, mahnt sie. Es brauche schnell unbürokratische Bundesaufnahmeprogramme, die auch unter den nunmehr erschwerten Bedingungen im Land greifen.

„Viele Menschen müssen jetzt alles riskieren, um aus Afghanistan zu kommen und ihr Leben zu retten,“ so die geschäftsführende Beauftragte. Damit dürfe man sie und die Nachbarstaaten nun nicht alleine lassen. „Auch nach Abzug der Bundeswehr trägt Deutschland mit Verantwortung für all jene, die mit dem Ergebnis des Einsatzes leben müssen. Wir müssen ihnen Perspektiven und sichere Ausreisemöglichkeiten schaffen“, verlangt Roswora.

Durch die Machtübernahme der Taliban sei es außerdem unmöglich, absehbar wieder nach Afghanistan zurückzukehren. „All jene Geflüchteten aus Afghanistan, die bereits hier leben, müssen vor diesem Hintergrund eine sichere Bleibeperspektive erhalten“, fordert die geschäftsführende Beauftragte.

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