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Roswora: Den Osten als Aufnahmegesellschaft stärken

11/2021
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Wir müssen noch besser kommunizieren, dass Zuwanderung unsere Gesellschaft voranbringt"

„Wir müssen noch besser kommunizieren, dass Zuwanderung unsere Gesellschaft voranbringt. Diese Aufgabe verbindet uns als Integrationsbeauftragte in den ostdeutschen Ländern“, berichtet Annett Roswora, geschäftsführende Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge, von ihrem heutigen Treffen mit den ostdeutschen Kolleginnen und Kollegen. „Die neuen Bundesländer teilen durch ihre DDR-Vergangenheit auch eine besondere Zuwanderungsgeschichte. Der Ausländeranteil ist mit Ausnahme von Berlin im Vergleich zu den westdeutschen Bundesländern gering – und gleichzeitig ist die Unsicherheit, die in vielen Köpfen mit Zuwanderung verbunden wird – enorm“, beschreibt Roswora die ostdeutsche Besonderheit. Daher gehöre für die ostdeutschen Beauftragten – noch mehr als für die westdeutschen Kolleginnen und Kollegen – die Aufklärung und Mitnahme der Gesamtgesellschaft zu ihren wichtigen Aufgaben.

„Ich freue mich daher, den öffentlichen Raum der Bundesgartenschau in Erfurt nutzen zu können, um mit der Fotoausstellung ‚In Thüringen zu Hause – Porträts von Zugewanderten‘ der Fotografin Samantha Font-Sala auf dem Petersberg Denkanstöße zu geben“, verweist die geschäftsführende Beauftragte auf ihre Veranstaltungen im Rahmen der Bundesgartenschau (https://bimf.thueringen.de/buga-2021).

„Außerdem hat der Freistaat mit dem Thüringer Zentrum für Interkulturelle Öffnung (https://thueringer-zentrum-ikoe.de/) eine starke zentrale Stelle geschaffen, von der aus interkulturelle Öffnungsprozesse koordiniert und unterstützt werden“, hebt die Roswora hervor. Das Zentrum arbeite in engem Austausch mit anderen ostdeutschen Einrichtungen zusammen.

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