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Kruppa fordert: Strukturen der Integrations- und Geflüchtetenhilfe stärken

03/2022
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Angesichts hunderttausender Menschen, die vor dem Angriffskriegs Putins aus der Ukraine gen Westen fliehen, gilt es, die Aufnahme- und Integrationsstrukturen in Thüringen zu stärken“, fordert Mirjam Kruppa, Thüringer Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge.

Auf Grund dieser unvorhersehbaren Entwicklung würden deutlich größere Kosten auf uns zukommen, als der Landeshaushalt bislang in diesem Jahr für den Bereich vorgesehenen hat, prognostiziert die Beauftragte.
„Wir sind in der Lage, diesen Menschen die Zuflucht zu geben, die sie jetzt dringend benötigen“, ist Kruppa nicht nur mit Blick auf die überwältigende Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung überzeugt. Das Land habe seit 2015 solide Aufnahmestrukturen aufgebaut. „Wir haben effektive Netzwerke und landesweit Unterstützungsangebote etabliert, die uns ad hoc handlungsfähig machen“, erklärt die Beauftragte. Zentrales Instrument aber stelle die Förderung zielgerichteter Integrations- und Unterstützungsangebote in den Kommunen dar. Je mehr Menschen ankommen, desto größer sei hier der Bedarf, erklärt Kruppa. „Die Projektförderung für den Integrationsbereich muss weiterhin so ausgestattet sein, dass sie Kommunen und Träger handlungsfähig hält, auf die Bedarfe vor Ort einzugehen“, so die Beauftragte.

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