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Thüringer Beauftragte begrüßt Öffnung der Integrationskurse für afghanische Geflüchtete

01/2022
Erstellt von Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge

„Die Lage in Afghanistan ist weiter dramatisch und es ist nicht absehbar, dass Geflüchtete zeitnah in ihre Heimat zurückkehren können“, erklärt Annett Roswora, geschäftsführende Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge in Thüringen.

Symbolbild Begriffe zu Integrationskurs

„Die Lage in Afghanistan ist weiter dramatisch und es ist nicht absehbar, dass Geflüchtete zeitnah in ihre Heimat zurückkehren können“, erklärt Annett Roswora, geschäftsführende Beauftragte für Integration, Migration und Flüchtlinge in Thüringen. Sie begrüßt daher die Entscheidung der Bundesinnenministerin Nancy Faeser, Geflüchteten aus Afghanistan den Zugang zu Integrationskursen zu öffnen. „Die deutsche Sprache ist der entscheidende Schlüssel zur Integration“, macht Annett Roswora deutlich. Umso wichtiger sei es, afghanischen Geflüchteten zeitnah nach ihrer Ankunft Unterstützung beim Ankommen zu bieten. „Es ist gut, dass die neue Bundesinnenministerin lageangemessen und schnell reagiert“, erläutert Roswora die Wichtigkeit der Maßnahme.

Die gesetzlichen Voraussetzungen für die Teilnahme an Integrationskursen sind ein dauerhafter Aufenthalt im Bundesgebiet und eine Aufenthaltserlaubnis. Die Kurse sind darüber hinaus nur für Asylsuchende mit sogenannter guter Bleibeperspektive geöffnet – bislang betraf dies Menschen auch Eritrea, Syrien und Somalia – sowie für bestimmte Gruppen Geduldeter.

Integrationskurse werden in der Zuständigkeit des Bundesministeriums des Innern und für Heimat durchgeführt und vermitteln allgemeine Deutschkenntnisse bis zum Niveau B1 sowie Kenntnisse der Rechtsordnung, Kultur und der Geschichte Deutschlands.

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